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(Auszug aus einem Artikel des FOCUS vom 2.Juni 2001 )
Von der Badenia finanzierte Wohnungen
(Quelle: FOCUS)

+++ Hoffnung für Badenia-Geschädigte +++
Kauf einer Schrottimmobilie muss laut BGH-Urteil neu verhandelt werden. Weitere Infos unter den Rubriken "News" und "Presse".


Mit flotten Sprüchen lockte Seit Mitte der 90er-Jahre die Drückerkolonne der Dortmunder Heinen & Biege-Gruppe unbedarfte Normalverdiener in Immobilieninvestitionen. Wohnungseigentum ohne Eigenkapital, lautete die markige Formel, mit der die 250 Verkäufer von Heinen & Biege den Anlegern enorme Steuervorteile vorrechneten. Etwa 5000 angejahrte Wohnungen aus dem Bestand der ehemaligen Neuen Heimat verkaufte der Strukturvertrieb auf diese Weise. Zu dieser Zeit gehörten die Immmobilien der Firma Allwo - ein Schwesterunternehmen der Badenia in der Aachener und Münchener Gruppe. Die Badenia selbst agierte als Finanzier im Hintergrund: Anlegern mit "Null Mark Eigenkapital" liehen die Karlsruher Geld für ihre Eigentumswohung. Ein gewagtes Spiel der Bausparkasse. Sie darf laut Bausparkassengesetz Immobilien nur bis maximal 80 Prozent des Wertes beleihen, wenn nicht andere zusätzliche Sicherheiten vorliegen. Dabei lag der Kaufpreis der Gammelobjekte laut Badenia-Unterlagen zum Teil deutlich über dem Marktwert - dank satter Provisionen für die Verkäufer.
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Anleger wehren sich!

Diese Homepage richtet sich an alle Anlegerinnen und Anleger, welche über die Vertriebsfirmen Heinen & Biege bzw. Köllner eine Eigentumswohnung gekauft und/oder über die BADENIA Bausparkasse u. a. den Wohnungskauf finanziert haben.
Ziel der von uns bereits gegründeten Aktionsgemeinschaft der Heinen & Biege/Badenia-Geschädigten ist es, eine große Zahl von Anlegern zu informieren und mögliche Wege aus der Misere aufzuzeigen.
Gleichzeitig bietet diese Homepage die Möglichkeit für Anleger, uns ihre Erfahrungen per E-Mail mitzuteilen, die unter dem Link „News“ veröffentlicht werden können.
Organisation und Betreuung dieser Homepage übernimmt die Fuchsgruber KG
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Wichtiger Hinweis:
Diese Homepage ist nicht von der Deutschen Bausparkasse Badenia initiiert!



In Memoriam Anja Schüller

geboren am 25.07.1976 - verstorben am 17.09.2004




Anja Schüller war Krankenschwester in Würzburg. 1998 wurde sie von Zuführern der BADENIA-Bausparkasse überredet, eine Immobilie in Chemnitz als Altersvorsorge zu erwerben. Die junge Frau erkannte schon sehr bald, welcher Mogelpackung sie aufgesessen war. Ihre daraus erwachsenden Sorgen und ihre finanzielle Not wurde immer größer. Trotz Rechtsberatung und Vertretung der im Mai 2003 beauftragten Anwaltskanzlei Reiter & Collegen und den mit dieser Kanzlei kooperierenden Bundesminister a. D. Gerhart Rudolf Baum war es unmöglich, einen akzeptablen Vergleich mit der Bausparkasse BADENIA hinzubekommen. Einen solchen Vergleich hätte die BADENIA mit Kunden abgeschlossen, deren Einkommen um 100 Euro über der Pfändungsfreigrenze liegt. Anjas Einkommen lag sage und schreibe 200 Euro höher. 200 Euro, die letztendlich über Leben und Tod von Anja entschieden haben.

Am 17.09.2004 erhielten die Eltern von Anja Schüller einen Brief ihrer Tochter mit der Bitte, sie heimzuholen. Vor allem der beiliegende Wohnungsschlüssel ließ die besorgten Eltern in großer Unruhe nach Würzburg eilen, wo sie ihre Tochter dann tot in ihrem Bett auffanden. Sie hatte sich eine Infusion gelegt und ihr Leben damit beendet. Vor ihr auf dem Tisch lagen zusammen mit erschütternden Abschiedsbriefen an die Eltern und ihre Freunde beiliegend auch die Zwangsvollstreckungsbescheide der BADENIA i. H. von über 70.000 Euro.

Gemeinsam mit den Eltern von Anja Schüller fordern wir alle Mitarbeiter der BADENIA, ihre Geschäftspartner und den AMB-Generali-Konzerns auf:

Machen Sie ehrliche Geschäfte, die Menschen nicht zum Selbstmord treiben.

Ihr Beruf hat originär mit Geldverdienen zu tun. Sie verkaufen „Geldanlagen“. Wer das tut, muss sich als anständiger Mensch und Kaufmann auch bewusst sein, dass das, was er im höheren Auftrage verkauft, werthaltig ist und dem Kunden nützt.


Den offenen Brief der Eltern von Anja Schüller an alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie Regional- und Gebietsleiter der BADENIA-Bausparkasse in Karlsruhe und Deutschland können Sie hier downloaden.